← Zur Schweden-Route

Währung & Bezahlen

Bezahlen in Schweden

Nirgendwo in Skandinavien ist Bargeld so tot wie in Schweden: „Kontantfritt“ steht an vielen Türen; dort kannst du gar nicht bar zahlen. Für Besucher heißt das schlicht: Eine zuverlässige, kontaktlose Karte ist Pflicht, eine zweite als Backup schadet nicht.

Die Währung: Schwedische Krone (SEK)

  • Schweden ist Vorreiter beim bargeldlosen Bezahlen, viele Cafés und Läden sind komplett „kontantfri“ (bargeldfrei)
  • Selbst Kirchen-Spendenboxen und Flohmärkte akzeptieren Karte oder Swish
  • Die lokale App Swish setzt ein schwedisches Konto voraus

Schnell umrechnen: Euro ⇄ SEK

Referenzkurs: 1 € ≈ 11 SEK (Stand: August 2026). Der Kurs ist zum Planen gedacht, abgerechnet wird zum tagesaktuellen Kurs deiner Karte.

Was kostet was? (Schwedische Krone)

Typischer Postenca. SEKca. EUR
Cappuccino im Café50 SEK4,55 €
Zimtschnecke (Kanelbulle)35 SEK3,18 €
Mittagsgericht (Dagens rätt)135 SEK12,27 €
Liter Benzin18 SEK1,64 €
Vasa-Museum Eintritt190 SEK17,27 €

Übrigens: Bei 2.000 € Kartenumsatz kosten 1,75 % Fremdwährungsgebühr rund 35 € extra. Genau das spart eine Reisekarte ohne Auslandsentgelt.

Darauf solltest du achten

Backup-Karte einpacken

Wenn Bargeld als Plan B ausfällt, wird die zweite Karte zum Sicherheitsnetz, idealerweise von einem anderen Anbieter und getrennt aufbewahrt.

In Kronen abrechnen lassen

Auch hier gilt: Bietet das Terminal Euro-Abrechnung an, lehne ab und zahle in SEK. Die Karten-Umrechnung ist fast immer günstiger.

Gebührenfrei zahlen

Bei einem drei-Länder-Trip mit drei Fremdwährungen lohnt eine Karte ohne Fremdwährungsgebühr doppelt: Jede Zahlung in DKK, SEK und NOK bleibt aufschlagfrei.

Welche Karte passt zu dir?

KartentypStärkenWorauf achten
Reise-Kreditkarte (Visa/Mastercard)Keine Fremdwährungsgebühr bei guten Anbietern, hohe Akzeptanz, Vorautorisierungen (Hotel, Mietwagen) problemlosAutomatische Teilzahlung sofort deaktivieren (Zinsfalle); Konditionen ändern sich, vor Abschluss prüfen
Debitkarte einer Smartphone-BankEchtzeit-Kontrolle per App, sehr gute Wechselkurse, Karte bei Verlust sofort sperrbarBei einzelnen Anbietern Wochenend-Kursaufschläge; wird von wenigen Hotels/Vermietern nicht als Kaution akzeptiert
Prepaid-/MultiwährungskarteVolle Budgetkontrolle (nur Aufgeladenes ist ausgebbar), gut als Zweitkarte und für JugendlicheAufladeweg und -gebühren vorher testen; als einzige Karte auf Reisen zu riskant
Klassische Girocard der HausbankVertraut und für Zuhause bewährtIm Nordeuropa-Einsatz oft teuer (Auslandsentgelte) und nicht überall akzeptiert; besser nur als Notfall-Reserve

Konditionen ändern sich laufend; prüfe vor dem Abschluss immer die aktuellen Bedingungen des Anbieters (Stand: August 2026).

Unsere Empfehlung für Skandinavien

Eine Reisekarte ohne Fremdwährungsgebühr spart auf einem Drei-Wochen-Roadtrip schnell den Gegenwert eines Tankstopps.

folgt in Kürze

Unsicher, welcher Kartentyp zu dir passt? Unser interaktiverKarten-Vergleicher beantwortet das in fünf Fragen.

Nicht vergessen: die Auslandskrankenversicherung

Mit der europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) bist du in Schweden grundsätzlich versorgt, aber Selbstbehalte, privatärztliche Leistungen und vor allem ein Krankenrücktransport nach Deutschland sind damit nicht abgedeckt. Genau diese Lücke schließt eine Auslandskrankenversicherung; als Jahrespolice kostet sie oft weniger als ein Abendessen unterwegs und gilt gleich für alle Reisen des Jahres.

Für den Fall der Fälle abgesichert

Auslandskranken- und Reiserücktrittsversicherung im Paket oder einzeln; Tarife in wenigen Minuten online abschließbar.

Tarife ansehen (öffnet in neuem Tab)

Häufige Fragen

Stimmt es, dass viele Läden in Schweden kein Bargeld nehmen?

Ja. Schweden ist Vorreiter beim bargeldlosen Bezahlen; an vielen Cafés und Geschäften steht „kontantfritt“ (bargeldfrei), dort ist Barzahlung gar nicht möglich. Eine kontaktlose Karte ist deshalb Pflicht.

Warum sollte ich eine zweite Karte mitnehmen?

Weil Bargeld als Plan B in Schweden oft ausfällt. Geht die Hauptkarte verloren oder wird gesperrt, bist du ohne Backup aufgeschmissen. Ideal: eine Zweitkarte eines anderen Anbieters, getrennt von der ersten aufbewahrt.

Kann ich als Tourist Swish benutzen?

Nein, die verbreitete Bezahl-App Swish setzt ein schwedisches Bankkonto und eine schwedische Handynummer voraus. Als Besucher kommst du mit einer kontaktlosen Kredit- oder Debitkarte überall problemlos durch.