Typische Landschaft aus Island, dem Reiseland dieser Währungsseite

Währung & Bezahlen

Bezahlen in Island

Die Währung: Isländische Krone (ISK)

  • Island gehört nicht zur EU, bezahlt wird in Isländischen Kronen, für deutsche Karten eine Fremdwährung
  • Vom Hotdog-Stand bis zum Hochland-Parkplatz läuft praktisch alles über Karte
  • Automaten-Tankstellen verlangen eine Karte mit PIN; ohne läuft an vielen Zapfsäulen nichts

Schnell umrechnen: Euro ⇄ ISK

Referenzkurs: 1 € ≈ 146 ISK (Stand: August 2026). Der Kurs ist zum Planen gedacht, abgerechnet wird zum tagesaktuellen Kurs deiner Karte.

Was kostet was? (Isländische Krone)

Typischer Postenca. ISKca. EUR
Cappuccino im Café700 ISK4,79 €
Hotdog (Pylsa)650 ISK4,45 €
Suppe mit Brot2.200 ISK15,07 €
Liter Benzin330 ISK2,26 €
Blaue Lagune Eintritt9.900 ISK67,81 €

Übrigens: Bei 2.000 € Kartenumsatz kosten 1,75 % Fremdwährungsgebühr rund 35 € extra. Genau das spart eine Reisekarte ohne Auslandsentgelt.

Darauf solltest du achten

Tanken am Automaten

Die meisten Tankstellen laufen unbemannt: Karte rein, PIN eingeben, tanken. Dabei wird oft ein höherer Betrag vorautorisiert und erst nach Tagen korrigiert; ein ausreichendes Kartenlimit und etwas Geduld bei der Abrechnung gehören dazu.

Immer in Kronen zahlen

Bietet das Terminal die Abrechnung in Euro an (DCC), lehne ab und wähle ISK. Der spontane Euro-Kurs ist fast immer deutlich schlechter als die Umrechnung deiner Karte.

Fremdwährungsgebühr vermeiden

Island ist teuer genug: 1,5 bis 2 % Fremdwährungsentgelt auf jede Zahlung summieren sich auf einem Roadtrip spürbar. Eine Reisekarte ohne diese Gebühr spart still im Hintergrund mit, bei jedem Tankstopp und jeder Tour.

Welche Karte passt zu dir?

KartentypStärkenWorauf achten
Reise-Kreditkarte (Visa/Mastercard)Keine Fremdwährungsgebühr bei guten Anbietern, hohe Akzeptanz, Vorautorisierungen (Hotel, Mietwagen) problemlosAutomatische Teilzahlung sofort deaktivieren (Zinsfalle); Konditionen ändern sich, vor Abschluss prüfen
Debitkarte einer Smartphone-BankEchtzeit-Kontrolle per App, sehr gute Wechselkurse, Karte bei Verlust sofort sperrbarBei einzelnen Anbietern Wochenend-Kursaufschläge; wird von wenigen Hotels/Vermietern nicht als Kaution akzeptiert
Prepaid-/MultiwährungskarteVolle Budgetkontrolle (nur Aufgeladenes ist ausgebbar), gut als Zweitkarte und für JugendlicheAufladeweg und -gebühren vorher testen; als einzige Karte auf Reisen zu riskant
Klassische Girocard der HausbankVertraut und für Zuhause bewährtIm Nordeuropa-Einsatz oft teuer (Auslandsentgelte) und nicht überall akzeptiert; besser nur als Notfall-Reserve

Konditionen ändern sich laufend; prüfe vor dem Abschluss immer die aktuellen Bedingungen des Anbieters (Stand: August 2026).

Unsere Empfehlung für den Norden: Eine Reisekarte ohne Fremdwährungsgebühr spart auf einem Drei-Wochen-Roadtrip schnell den Gegenwert eines Tankstopps. Welcher Kartentyp zu dir passt, beantwortet unser interaktiver Karten-Vergleicher in fünf Fragen.

Zum Karten-Vergleicher

Nicht vergessen: die Auslandskrankenversicherung

Mit der europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) bist du in Island grundsätzlich versorgt, aber Selbstbehalte, privatärztliche Leistungen und vor allem ein Krankenrücktransport nach Deutschland sind damit nicht abgedeckt. Genau diese Lücke schließt eine Auslandskrankenversicherung; als Jahrespolice kostet sie oft weniger als ein Abendessen unterwegs und gilt gleich für alle Reisen des Jahres.

Für den Fall der Fälle abgesichert

Auslandskranken- und Reiserücktrittsversicherung im Paket oder einzeln; Tarife in wenigen Minuten online abschließbar.

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Welche Bausteine sich wirklich lohnen und welche nicht, haben wir auf unserer Reiseversicherungs-Seite ehrlich einsortiert.

Mobiles Internet: Roaming, Datenvolumen und die Fähren-Falle

Die gute Nachricht zuerst: EU-Roaming gilt über den EWR auch in Norwegen und auf Island, mit deutschem Vertrag surfst du in ganz Nordeuropa grundsätzlich wie zu Hause. Zwei Fallstricke bleiben. Erstens die Bordnetze auf Fähren: Auf See bucht sich das Handy in Satellitennetze ein, die vom EU-Roaming ausgenommen und extrem teuer sind; Datenroaming auf der Überfahrt also konsequent ausschalten. Zweitens das Datenvolumen: Drei Wochen Navigation, Wetter-Apps, Hotspot fürs Tablet und Foto-Backups sprengen kleine Inklusiv-Pakete schnell, und bei manchen Prepaid- und Discount-Tarifen gelten unterwegs zusätzliche Limits.

Statt eines teuren Tarif-Upgrades ist eine Daten-eSIM die entspannte Ergänzung: vor der Reise aufs Handy laden, bei Bedarf aktivieren, die eigene Nummer bleibt parallel aktiv. Prüfe vorher kurz, was dein Vertrag im EWR wirklich enthält; reicht er, brauchst du nichts extra.

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Häufige Fragen

Braucht man in Island Bargeld?

Praktisch nein, Island ist noch bargeldloser als Skandinavien. Wir haben auf der gesamten Route keine einzige Krone in bar gebraucht; selbst kleinste Beträge laufen selbstverständlich über Karte.

Funktioniert die deutsche Karte an isländischen Tankstellen?

Ja, sofern sie eine PIN hat: Die meist unbemannten Zapfsäulen verlangen Karte plus PIN. Rechne mit einer Vorautorisierung, die erst nach einigen Tagen auf den tatsächlichen Tankbetrag korrigiert wird.

Kann ich in Island mit Euro bezahlen?

Nein, bezahlt wird in Isländischen Kronen (ISK). Wichtig ist nur die richtige Karte: ohne Fremdwährungsgebühr und mit PIN; dann brauchst du weder Wechselstube noch Bargeld.