Die Jahreszeiten im Vergleich
Sommer
Juni bis August
Dafür spricht
- Fast 24 Stunden Tageslicht: Sightseeing ohne Zeitdruck
- Hochlandpisten und alle Wanderwege geöffnet
- Papageitaucher-Kolonien an den Klippen (bis etwa Anfang August)
Dagegen spricht
- Hochsaison: höchste Preise und volle Foto-Spots
- Für Nordlichter ist es schlicht zu hell
Herbst
September bis Oktober
Dafür spricht
- Unsere Reisezeit: Nordlichter bei noch moderaten Temperaturen
- Tief stehendes Licht über Wasserfällen und schwarzen Stränden
- Deutlich leerer und günstiger als der Sommer
Dagegen spricht
- Wetter kippt im Stundentakt: Sonne, Regen und Sturm wechseln sich ab
- Erste Hochlandstraßen schließen, Tage werden spürbar kürzer
Winter
November bis März
Dafür spricht
- Hauptsaison für die blauen Eishöhlen am Vatnajökull
- Lange, dunkle Nächte, beste Nordlicht-Chancen
- Vereiste Wasserfälle und schwarz-weiße Landschaften
Dagegen spricht
- Nur 4 bis 7 Stunden Tageslicht
- Stürme und Straßensperrungen können ganze Tage kosten; Puffer einplanen
Frühling
April bis Mai
Dafür spricht
- Schmelzwasser lässt die Wasserfälle am kräftigsten rauschen
- Wenig Besucher, moderate Preise
- Ab Mai kehren die Papageitaucher zurück
Dagegen spricht
- Launischstes Wetter des Jahres
- Hochland bleibt gesperrt, Restschnee auf Passstraßen
Feste Termine & Naturereignisse
Ganz hell wird die Nacht nur wenige Wochen, dann aber lohnt der Wecker: Mitternachtslicht an Skógafoss oder Diamond Beach gehört zum Schönsten der Insel.
Bei klarem Himmel und dunkler Umgebung stehen die Chancen gut; unsere Herbst-Sichtungen hatten wir direkt von der Unterkunft aus.
Ganze Landstriche treiben ihre Schafe von den Sommerweiden zusammen, ein uriges Stück isländischer Alltagskultur am Wegesrand.
Unser Tipp bleibt der Herbst: Nordlichter ohne Winterfahrbedingungen, goldenes Licht und leere Spots. Wer Eishöhlen will, kommt zwischen November und März und plant Puffertage für Stürme ein.
Reisezeit steht? Dann Unterkunft sichern
In der Hochsaison sind die guten Häuser in Island früh ausgebucht. Prüfe die Preise für deinen Zeitraum am besten direkt.
Oder wirf einen Blick auf unsere selbst getesteten Unterkünfte in Island.
Noch unentschlossen, was du erleben willst? Der Reisezeit-Finder zeigt dir interaktiv die besten Monate für Nordlichter, Wale, Wandern & Co.
Häufige Fragen
Wann sieht man in Island Nordlichter?
Von Ende August bis Mitte April, bei klarem Himmel und dunkler Umgebung. Unsere Herbstreise hat gezeigt: Schon im September/Oktober stehen die Chancen gut, ganz ohne die Straßenverhältnisse des Hochwinters.
Kann man die Ringstraße im Winter fahren?
Grundsätzlich ja, sie wird geräumt, aber Stürme können Abschnitte kurzfristig sperren und Etappen um Tage verschieben. Wer im Winter kommt, plant Puffertage ein und prüft täglich Straßen- und Wetterlage.
Wann ist Island am günstigsten?
In der Nebensaison von November bis März (außer um Weihnachten und Silvester) sowie im Frühling. Flüge und Unterkünfte kosten dann deutlich weniger als im Sommer, und die Nordlicht-Saison läuft trotzdem.
